Chemischer Pflanzenschutz in der Landwirtschaft wird in der Gesellschaft zunehmend kritisiert. Risiken und Gefahren werden sehr stark thematisiert, positive Aspekte dagegen kaum wahrgenommen.

Landwirte und das Landvolk Northeim-Osterode möchten zu diesem Thema den gesellschaftlichen Dialog pflegen und laden für Dienstag, 28. Mai 2019, zu einem Aktionstag ein, der landesweit stattfindet. Das Motto lautet: „Pflanzen schützen und der Gesellschaft und Umwelt nützen“.

Die Landwirte Florian Traupe aus Volksen, Henryk Kiel aus Hammenstedt und Karl-Wilhelm Macke aus Wolperode haben auf ihren Ackerflächen sogenannte Nullparzellen ohne den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln angelegt. Sie wollen mit Unterstützung von Landvolk, Landberatung und Landwirtschaftskammer mit interessierten Gästen aus Politik, Verwaltung, diversen Behörden und Organisationen sowie mit Verbrauchern zum Thema Pflanzenschutz und das Für und Wider des Einsatzes ins Gespräch kommen.

Henryk Kiel hat eine Nullparzelle in der Nähe seiner Hofstelle angelegt, Florian Traupe hat auf seinem Rübenschlag zwischen Volksen und Einbeck am Radweg eine Demonstrationsfläche ausgewiesen und Karl-Wilhelm Macke hat eine Nullparzelle in Wolperode angelegt. Zwischen 10 und 18.00 Uhr stehen die Landwirte an den Flächen für Gespräche mit den interessierten Bürgern zur Verfügung. Informationstafeln sollen über die gesamte Vegetationszeit über die Hintergründe der kleinen Vergleichsparzellen aufklären und laden zu informativen Rundgängen oder Fahrradtouren ein.

 

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