Netzwerk Rehkitzrettung



Rehwild zählt zu den häufigsten Wildarten in unserer Region. In den Monaten Mai bis Juni legen die Muttertiere ihre Kitze bevorzugt ins hohe Gras vor allem in Wiesen mit Waldnähe ab. In den ersten Lebenswochen fehlt den Rehkitzen der Fluchtinstinkt, zeitgleich beginnt oft die Mähsaison.
Um die Wiesen vorher nach Kitzen abzusuchen, hat sich der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik etabliert.
Immer öfter haben uns in der Geschäftsstelle Anrufe von Landwirten mit der Frage nach Drohnenbesitzern erreicht, sodass wir uns entschlossen haben, ein Netzwerk für die Rehkitzrettung in unserem Kreisgebiet aufzubauen. Hierzu haben wir die unten eingefügte Tabelle mit Ansprechpartnern bzw. Drohnenobmännern/Drohnenobfrauen für die jeweiligen Gemeinden erstellt.
Zum Ablauf der Rehkitzrettung:
1. Der Landwirt informiert den Jagdpächter sowie den Drohnenobmann/-Obfrau zwei Tage vor dem geplanten Mahdtermin, damit eine planvolle Vorbereitung eines Einsatzes erfolgen kann.
2. Der Jagdausübungsberechtigte / die Jagdausübungsberechtigte oder ein/e beauftragter/te Jäger/Jägerin ist dabei und setzt sich mit dem Drohnenobmann/der Drohnenobfrau für den Jägerschaftsbezirk bzw. Gemeindebereich zur Absprache in Verbindung.
3. Die Drohnenobleute organisieren die / den Piloten und Pilotenunterstützer, wenn sie nicht selbst als Piloten dabei sind.
4. Der Landnutzer und Jagdausübungsberechtigte/-beauftragte Jäger/in organisieren zusätzliche Helfer für die Kitzsicherung.
5. Für den Einsatz gibt der Landnutzer eine angemessene bzw. nach eigenem Ermessen angebrachte Spende an die Jägerschaft / Drohnenbeauftragten. Es besteht die Möglichkeit, eine Spendenquittung auszustellen.
Wir hoffen mit diesem Netzwerk zur Rehkitzrettung unter Zuhilfenahme der modernen Drohnen- bzw. Wärmebildtechnik einen wichtigen Beitrag zum sicheren und vor allem schnellen Auffinden von jungen Rehkitzen beitragen können und wünschen unseren Landwirten eine reibungslose Grasernte.
Ansprechpartner für unser Kreisgebiet:
| Gemeinde |
Name, Vorname |
Telefon- |
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| Dassel | Mörlins, Carsten | 05564 200666 | ||
| Uslar | Preidel, Tim | 0176 61504147 | ||
| Einbeck | Mörlins, Carsten | 05564 200666 | ||
| Gandersheim / AA | Bretschneider, Christoph | 0176 32585017 | Online Anmeldung über den UAV Editor https://app.uaveditor.com/ feldanmeldung/Jaegerschaft- Gandersheim-AltesAmt |
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| Kalefeld | Bretschneider, Christoph | 0176 32585017 | ||
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| Northeim | Starosta, Sven | 0175 6049758 |
Online Anmeldung der Felder |
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| Katlenburg | Starosta, Sven | 0175 6049758 | ||
| Nörten-Hardenberg | Starosta, Sven | 0175 6049758 | ||
| Moringen | Starosta, Sven | 0175 6049758 | ||
| Hardegsen | Sievert, Lars | 0171 4954650 | ||
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| Bad Grund | Achmus, Helge | 0178 5055590 | ||
| Gatzemeier, Uwe | 0160 97003106 | |||
| Alt-Landkreis Osterode | Hertwig, Andre | 0174 2436209 | ||
| Ehrig, Alexander | 0151 23544362 | |||
| Dorste | Eickmann, Tim | 0173 9751941 |
Landvolkmitglieder helfen den Flüchtlingen aus der Ukraine
Wir freuen uns über die vielen Angebote unserer Mitglieder Ferienwohnungen und Gästezimmer für die Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen und bedanken uns dafür ganz herzlich.
Krieg in der Ukraine: Bedeutung für die Landwirtschaft
Auch der heimische Agrarmarkt wird vom Ukraine-Krieg betroffen sein. Als Folge sind steigende Preise für Getreide, Düngemittel, Betriebsmittel und Futtermittel zu erwarten. Etwaige Ernteausfälle in der Ukraine werden besonders in den Schwellen- und Entwicklungsländern zu spüren sein.

Wechsel in der Geschäftsführung
Zum 1. März 2022 wird die Geschäftsführung vom Landvolk Northeim-Osterode neu strukturiert.
Manuel Bartens wird als Geschäftsführer die Bereiche Verbandsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und Personal verwalten und Gerhard Rudolph wird fortan als stellv. Geschäftsführer den umfangreichen Bereich der Agrarberatung leiten.
Dadurch werden wir den immer komplexer werdenden Fragestellungen gerecht und können unseren Mitgliedern fokussierter zur Seite stehen.
Vielfalt in der Landwirtschaft
In der NNN Ausgabe vom 24. Februar 2022 stellen wir Euch Johanna Arnemann vor.
Sie bewirtschaftet ihren landwirtschaftlichen Betrieb nach Umstellung inzwischen nicht nur ökologisch, sondern ist nach Abschaffung des Milchviehs in die Eierproduktion mit einem neugebauten Hühnerstall für 12000 Legehennen eingestiegen.
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