SuedLink  -

Hinweise für Stellungnahmen nach § 8 NABEG

 

An unsere Mitglieder:

Wir möchten Ihnen die bereits in wesentlichen Teilen übermittelten Hinweise noch einmal zusammengefasst und aktualisiert an die Hand geben. Ebenso erhalten sie Hinweise zur Vorgehensweise bei der Stellungnahme.

 

Wer?

Alle Grundstückseigentümer und Bewirtschafter

Bei der Planung des SuedLink sind zu 90 Prozent landwirtschaftliche Flächen im Trassenkorridor betroffen, mit erheblichen und noch nicht abschätzbaren Auswirkungen auf den Boden. Der Schutz der Böden findet bisher bei der Trassenplanung zu wenig Berücksichtigung.

Aber es gibt noch weitere Sachverhalte, die im Verfahren vorgetragen werden können/sollten (nur per Mail an Mitglieder).

 

Welche Informationen?

- Informationsveranstaltungen durch ARGE SuedLink (Tennet und TransNetBW)

 

Infomarkt SuedLink (Lkr. Northeim u. Lkr. Holzminden)

Montag, 27.05.2019

16.00 – 19.00 Uhr

Stadthalle, Medenheimer Straße 4, 37154 Northeim

 

Infomarkt SuedLink (Schwerpunkt für Lkr. Goslar)

Dienstag, 04.06.2019

16.00 – 19.00 Uhr

Dorfgemeinschaftshaus Engelade,
Mehrzweckhalle, Herrhäuser Straße 7, 38723 Seesen

 

 

- Internet

  Aufteilung (s. Anlage/Karte)

 

---       Abschnitt C (Seesen / Bad Gandersheim nach Süden)

Trassenkorridorabschnitte/-segmente (TKS):   Nr. 69a, 69b, 70a, 70 b, 300
                                                                                + 62, 63, 66, 67, 68

---       Abschnitt B (Scheeßel – Bad Gandersheim / Seesen)
                    Raum Einbeck: von Odagsen nach Norden)

Trassenkorridorabschnitte/-segmente (TKS):   Nr. 60, 53c,
                                                                                + 62, 63, 66, 67, 68

 

Wie?

- Abgabe einer Stellungnahme (online, online mit Dateianhang, Postweg)

(z.T. aus der Empfehlung der Bundesnetzagentur):

Für die Übermittlung Ihrer Einwendungen nutzen Sie bitte vorzugsweise das für dieses Vorhaben bereitgestellte Onlineformular

https://www.netzausbau.de/home/de.html

besser direkt zu:

https://www.netzausbau.de/_tools/Stellungnahmen/beteiligung3_4-c/node.html;jsessionid=497E78EDEAAAD54564C9AE5F9124602E.

 

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, nutzen Sie bitte die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Oder nutzen Sie den Postweg.

 

Weitere Informationen zu den Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie in der

Bekanntmachung Abschnitt C   /     Bekanntmachung Abschnitt B

Grundzüge:

-         eine Beteiligung der Bürger/-innen ist grundsätzlich nur noch über die Einreichung von Raumwiderständen bei der BNetzA möglich.

-         die Beteiligung kann per Post oder über ein Onlineformular erfolgen.


Achtung: Man bekommt sowohl beim postalischem als auch beim Onlineverfahren keine Bestätigung des Eingangs der Raumwiderstände!
Hinweis: Screenshot des abgesendeten Onlineformulars und der Bestätigung erstellen. Dies kann einmal als Nachweis wichtig werden.

 

Achtung !!!

-         Alle bereits auf der Seite der TenneT eingegebenen früheren Hinweise sollten nochmals eingereicht werden. Diese Daten werden nicht übernommen!

 

- Aufbau einer Stellungnahme

Adressierung:

Bundesnetzagentur, Referat 804, Postfach 8001, 53105 Bonn

 

Betreff:

Höchstspannungsleitung Brunsbüttel - Großgartach (Vorhaben 3)

und Wilster – Grafenrheinfeld (Vorhaben 4)

Abschnitte C (Bad Gandersheim/Seesen – Gerstungen)

öffentliche Auslegung der Unterlagen

nach § 8 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG)

- Stellungnahme / Einwendungen –

 

Oder für Abschnitt B:

Betreff:

Höchstspannungsleitung Brunsbüttel - Großgartach (Vorhaben 3)

und Wilster – Grafenrheinfeld (Vorhaben 4)

Abschnitte B (Scheeßel – Bad Gandersheim / Seesen)

öffentliche Auslegung der Unterlagen

nach § 8 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG)

- Stellungnahme / Einwendungen –

 

(Inhalte: nur über Mailversand an Mitglieder/Anfrage in Geschäftsstelle)

Wann?

Die Unterteilung in Abschnitte bedeutet, dass im Verbandsgebiet unterschiedliche
Betroffenheiten und damit auch unterschiedliche Fristen bestehen (s. Anlage/Karte):

- Fristen einer Stellungnahme

Für Abschnitt C, von dem der Landkreis Northeim weitüberwiegend und der Altkreis Osterode im Landkreis Göttingen komplett betroffen ist, gibt es die Stellungnahmefrist bis zum 7. Juni 2019.

 

Für Abschnitt B, von dem der Landkreis Northeim im Westen/Nordwesten betroffen ist, gibt es die Stellungnahmefrist bis zum 12. Juli 2019.

Einige Korridore gehören sowohl zum Abschnitt C als auch Abschnitt B!!

 

Wichtiger Hinweis!

Die Mitteilung einer Westvariante als Vorschlagstrasse durch Tennet darf nicht falsch interpretiert werden, so dass auch alle von den anderen Varianten (Ostvariante + Querspangen) betroffenen Grundeigentümer und Landwirte Stellung beziehen sollten.

Die Festlegung des endgültigen Trassenkorridors trifft im Zeitablauf die Bundesnetzagentur als Genehmigungsbehörde.

 

 

Unsere Bauern setzen Zeichen am Aktionstag 22. November 2018, und zwar in Hammenstedt und Düderode im Rahmen der landesweiten Aktion "SuedLink heizt ein - „wir glühen vor!":

Dabei waren fast 40 Schlepper und rd. 60 Teilnehmer in Hammenstedt und 30 Schlepper und über 40 Teilnehmer in Düderode. 

Ziel der Aktion war, erneut auf die Betroffenheit und Belange der Eigentümer und Land- und Forstwirte aufmerksam zu machen. So lang nicht klar ist, welche Auswirkung die Leitung auf unseren Boden hat und welche Früchte darüber  überhaupt angebaut werden dürfen, bleiben wir kritisch. Dauerschäden in Höhe von 5 bis 15 % sind mittlerweile bei Leitungen belegt. Zudem sind aus unserer Sicht wiederkehrende Zahlungen berechtigt.

Danke an alle, die zu der gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Bilder aus der Feldflur Hammenstedt und aus Düderode zur Zeit auf facebook
https://www.facebook.com/landvolk.nom.oha.de/

IMG 3690

 

DSC 0505

 

DSC 0500

 

DSC 0465

MJXK8403

IMTJ2098

 

 

„SuedLink heizt ein“ – Bauern setzen Zeichen !
Landvolk und Waldbesitzer laden am 22. November zu Aktionen entlang der Trasse ein.
 

[neu / 17.11.2018:    Die Landvolk-Kernforderungen finden Sie hier

20.11.2018 (Externe Unterlagen zum Thema SuedLink):
- TenneT - Leitlinien zum Bodenschutz
- TenneT - SuedLink Gleichstromkabel
- BNetzA-Poster Erdkabel
- BNetzA-Poster Freileitung                       

 Landwirte und Waldbesitzer warten immer noch auf den versprochenen Dialog, den die Politik zum Netz-Ausbau für die Energiewende angekündigt und versprochen hat. Energiewende und Netzausbau sind nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die verstärkt land- und forstwirtschaftliche Flächen in Anspruch nehmen. „Nur mit der Akzeptanz der Betroffenen gelingt eine Baubeschleunigung. Diese kann durch wiederkehrende Zahlungen befördert werden“, erklärt Dr. Holger Hennies, Landvolk-Vizepräsident und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft SuedLink im Landvolk Niedersachsen. Land- und Forstwirte wollen am Donnerstag, 22. November, unter dem Motto „SuedLink heizt ein – Wir glühen vor“ mit verschiedene Aktionen die Betroffenheit der Land- und Forstwirtschaft beim Netzausbau für die Gesellschaft zu zeigen. „Entlang des Trassenverlaufs laden die betroffenen Kreislandvolkverbände von 15 bis 18 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Gesprächen, Glühwein und weiteren Aktionen ein.
Das Landvolk Northeim –Osterode wird zusammen mit dem Gemeindeverband Altes Amt an den beiden Standorten Düderode und Hammenstedt Aktionen durchführen. In Düderode soll bei dem Hof von Henning Zwickert, Zum Kampbusch 7, und in Hammenstedt an der Kreisstraße zwischen Elvershausen und Hammenstedt ein Bodenprofil zur Verdeutlichung der Auswirkungen der Verlegung eines Erdkabels ausgehoben und die Trassenbreite mit Schleppern beleuchtet werden.

Hierzu laden wir herzlich unsere Landwirte ein, uns mit ihren Schleppern zu unterstützen.

Der Ausbau der Höchstspannungsnetze wird aus der Sicht der SuedLink-AG und des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen eine ewige Belastung darstellen. Gerade bei der Erdverkabelung müssen die Belange der Land- und Forstwirtschaft berücksichtigt werden. Gemeinsam haben sie deshalb zehn Kernforderungen aufgestellt, die die ganze Bandbreite der Ausbaumaßnahmen widerspiegeln. Dazu gehört zum Beispiel der Schutz land- und forstwirtschaftlichen Flächen bei Planung und Umsetzung bis zur Kultivierung. Auch die strikte Beachtung eines Bodenschutzkonzeptes sowie der Schutz landwirtschaftlicher Infrastruktur-, Entwässerungs- oder Bewässerungssysteme sowie die Beweislastumkehr sind in dem Info-Flyer mit den zehn Kernforderungen aufgeführt. Darüber wollen Landwirte und Waldbesitzer mit ihren Mitbürgern am 22. November ins Gespräch kommen und vor Ort diskutierten. Alle Aktionen sind aufgeführt auf der Homepage des Landvolks Niedersachsen unter www.landvolk.net.

 (Quelle:Landvolk Niedersachsen)